Die Verwandlung

Die Verwandlung

nach Franz Kafka

Der Handelsreisende Gregor Samsa erwacht eines Morgens aus unruhigen Träumen und findet sich in der Gestalt eines Ungeziefers wieder.

Gregor selbst will diese Verwandlung zunächst nur als vorübergehend akzeptieren und stellt sich allmählich den verschiedenen Konsequenzen seiner unfreiwilligen Metamorphose. Er reflektiert das Verhältnis zu seinem Beruf als reisender Tuchhändler: Die auszehrende Tätigkeit, von einem „nie herzlich werdenden menschlichen Verkehr“ gekennzeichnet, nimmt ihn völlig in Anspruch. Wäre er nicht alleiniger Familienernährer, der die Schulden seines bankrott gegangenen Vaters abarbeiten muss, würde er augenblicklich kündigen und dem despotischen Arbeitgeber „vom Grunde seines Herzens aus“ die Meinung sagen. So aber ist er in scheinbar unüberwindbare ökonomische und familiäre Abhängigkeitsverhältnisse verstrickt.

‚Die Verwandlung’ von Franz Kafka ist ein weitere Zusammenarbeit des Theaters Maren Kaun und des bildenden Künstlers Alex Knüttel. Nach den erfolgreichen Arbeiten ‚Do you know the Wobbles?’ und ‚Der Held’ bearbeiten wir diesmal eine bereits bestehende Handlung.

Wie auch schon in den vergangenen Projekten findet auch hier wieder eine Kombination aus Theater und bildender Kunst statt, wobei diesmal der Schwerpunkt in der Inszenierung liegt.

Das Faszinierende an Kafkas Erzählungen ist die Darstellung der Ausweglosigkeit gewürzt mit einem Schuss tiefschwarzen, bitteren Humors. ‚Die Verwandlung’ von Franz Kafka gehört dabei zu meinen Lieblingserzählungen.

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Presse

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‚… Gespür für den bitteren Humor der Erzählung, kunstvolle Ausstattung und eine großartige Maren Kaun generieren eine gleichermaßen faszinierende wie unterhaltsame Illusion in der Schnittmenge von Theater und bildender Kunst. …’

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Mannheimer Morgen
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Fesselnd vom ersten Moment an. …

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Rhein-Pfalz
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… Mit großartigem mimischen Talent vollzieht Maren Kaun ‚Die Verwandlung’. …

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Stuttgarter Nachrichten
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… Was Maren Kaun selbst und mit Hilfe der von Alex Knüttel liebevoll-skurril gestalteten Figuren an Ideen und darstellerischer Vielfalt unterbringt, ist schlicht faszinierend.

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Stuttgarter Zeitung
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… Alles passt in dieser Inszenierung …

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Ludwigsburger Kreiszeitung
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… Den Mannheimern ist es gelungen, den bitteren Witz dieser abstrusen Erzählung aus den bedeutungsschwangeren Interpretationsversuchen herauszulösen und in eine spielerische Form zu bringen.

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Esslinger Zeitung

Technische Voraussetzungen

Bühnenraum

  • mindestens 5,00 × 5,00 m (Breite × Tiefe)
  • Ansteigende Sitzreihen für die Zuschauer oder Podeste für die Bühne
  • Verdunkelbarer Raum
  • Abstand 1. Sitzreiche bis Bühnenkante: mind. 1,5 m

Technik

  • 2 x Stromanschluss 220 V /16 A (Separate Kreise/Sicherungen!)
  • Dimmbares Saallicht
  • Bühnenhilfe für Auf- und Abbau

Zeit

  • Aufbau: 4 Stunden
  • Spiel: 40 Minuten
  • Abbau: 2 Stunden

Produktionsteam

Regie: Frank Soehnle
Konzeption und Spiel: Maren Kaun
Ausstattung: Maren Kaun, Alex Knüttel
Musik: Johannes Frisch
Pressefotos: Alex Knüttel

Gefördert durch Fonds Daku, Kulturamt der Stadt Mannheim, Stiftungen der LBBW, FITZ! Stuttgart und durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

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